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Qiu Xiaolong: Schwarz auf Rot

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Titel Schwarz auf Rot
Autor Qiu Xialong
Erscheinungsjahr  2005
Gattung Kriminalroman
Typ gebundenes Buch
Zustand gebraucht - sehr gut erhalten
Sprache Deutsch
Übersetzung Susanne Hornfeck aus dem Amerikanischen
Seitenzahl  300
ISBN 978-3-552-05351-4
Verlag Zsolnay
Abbildungen keine
 

Tod einer chinesischen Dissidentin - Oberinspektor Chens dritter Fall

Endlich, seit drei Jahren der erste Urlaub. Oberinspektor Chen nutzt ihn jedoch nicht zur Erholung. Er hat das Angebot erhalten, einen Werbeprospekt ins Englische zu übersetzen. Unternehmer Gu will amerikanische Investoren mit einem renditeträchtigen Großprojekt begeistern. Hinter der Fassade traditioneller Shikumen-Häuser soll für die betuchte neue Mittelschicht eine Shopping-Mall entstehen.

Kaum hat er sich jedoch an den lukrativen Auftrag gemacht, geschieht ein Mord. In einem dieser ärmlichen Shikumen-Häuser, in dem zig Familien auf engstem Raum zusammenleben, wird eine Frau am frühen Morgen erstickt. Eigentlich kann der Täter nur einer der Hausbewohner sein, denn das Haus wird nachts abgesperrt, und die ehemalige Rotgardistin Yin war vielen verhaßt.

Stutzig wird Chen dann allerdings, als die Parteiobrigkeit auf eine schnelle Lösung des Falls drängt, weil sie politische Turbulenzen befürchtet. Denn wie sich herausstellt, galt die Ermordete als Dissidentin. Sie hat den verfemten Dichter Yang geliebt und nach dessen Tod einen vielbeachteten, aber rasch verbotenen Roman veröffentlicht. Und warum hat der Geheimdienst nach dem Mord das Zimmer der Schriftstellerin durchwühlt?

Hauptwachmeister Yu befragt unterdessen die Hausbewohner, die sich jedoch allesamt in Widersprüche verstricken, und der Nachbarschaftspolizist verdächtigt einen nach dem anderen.

Inzwischen liest Yus Frau jedoch den Roman der Ermordeten und bringt damit Oberinspektor Chen auf eine literarische Fährte.

 

Qiu Xiaolong wurde 1953 in Shanghai geboren und wuchs in der Stadt auf. 1976, nach dem Ende der Kulturrevolution begann Qiu Xiaolong Englisch und Literaturwissenschaft zu studieren. Er übersetzte Gedichte von T.S. Eliot und US-amerikanische Kriminalromane, z.B. von Raymond Chandler und Ruth Rendell, in die chinesische Sprache. Aufgrund eines Stipendiums der Ford Foundation durfte er 1988 in die USA reisen. Nach dem Massaker am Platz des Himmlischen Friedens kehrte er 1989 vorerst nicht mehr nach China zurück. Er hatte für die Studenten auf dem Platz Geld gesammelt und fürchtete Repressalien nach seiner Rückkehr. Erst 1995 reiste er wieder nach Shanghai. Seit 1994 lehrt er an der Washington University in St. Louis chinesische Literatur und Sprache.

Er hat sieben Kriminalromane geschrieben, die in Shanghai in den 1990er spielen. Der Gedichte zitierende, integre Oberinspektor Chen Cao ist der Ermittler in diesen Romanen. Oberinspektor Chen liebt gutes Essen und der Leser lernt viel über die chinesische Küche aber auch Architektur, Geschichte, Politik und das Leben in Shanghai. Zu der Reihe mit Oberinspektor Chen gehören:

  • "Tod einer roten Heldin" (2003) - "Death of a Red Heroine"
  • "Die Frau mit dem roten Herzen" (2004) - "A Loyal Character Dancer"
  • "Schwarz auf Rot" (2005) - "When Red Is Black"
  • "Rote Ratten" (2007) - "A Case of Two Cities"
  • "Blut und rote Seide" (2009) - "Red Mandarin Dress"
  • "Tödliches Wasser" (2011)- "Don't Cry, Tai Lake"
  • "99 Särge" (2014) - "Enigma of China"
  • "Schakale in Shanghai" (2016) - "Shanghai redemption"


Zu seinen weiteren Werken zählen die gesammelten Erzählungen in "Das Tor zur Roten Gasse" (2009) und ein Gedichtband: "Lines Around China" (2003).

Seine Bücher wurden in etliche Sprachen übersetzt.