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Chen Kaige: Xiaos Weg

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Titel Xiaos Weg
Regie Chen Kaige
Erscheinungsjahr  2003
Gattung Film - Drama
FSK ab 0 freigegeben
Typ DVD, 114 Min
Sprache Deutsch, Englisch, Chinesisch
Untertitel Deutsch, Englisch
Ton Dolby Digital 5.1
Bildformat 1,85:1 (16:9 anamorph codiert)
Region 2 / PAL (Europa)
Bonus Trailer, Interviews, Hinter den Kulissen
Darsteller Tang Yun, Liu Peiqi, Chen Hong, Wang Zhiwen

Eine Geschichte über die wunderbare Kraft der Musik

Der 13-jährige Xiao Chun ist ein musikalisches Ausnahmetalent und die große Hoffnung seines Vaters, Liu Cheng. Der einfache Mann vom Lande ist zu jedem Opfer bereit, um seinem geliebten Sohn eine Karriere als Violinist zu ermöglichen, und so reisen die beiden mit all ihren Ersparnissen aus der Provinz nach Peking, um einen geeigneten Lehrer zu finden.

Zunächst geraten sie an den eigenwilligen Professor Jiang, der dem Jungen zwar ein tieferes Verständnis für die Musik vermittelt, mit seinen unorthodoxen Methoden jedoch nicht den ehrgeizigen Vorstellungen Liu Chengs entspricht; vielmehr hat er inzwischen den perfekten Lehrer für seinen Sohn gefunden: Professor Yu ist ein eitler Vertreter des neuen Chinas, der als Förderer junger Talente außerordentliche kommerzielle Erfolge feiert. Mit liebenswert enthusiastischer Dreistigkeit erreicht Liu Cheng, dass der Meister Xiao Chun als Schüler akzeptiert.

In seiner Zielstrebigkeit verliert Liu Cheng jedoch die konkreten Wünsche seines Sohnes aus den Augen: Während der Vater unentwegt arbeitet, um den Unterricht zu bezahlen, streunt Xiao Chun durch Peking, entdeckt die Faszination der schönen Nachbarin Lili und empfindet die Violine bald nicht mehr als Mittelpunkt seines Lebens. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn wird auf eine harte Probe gestellt, als Xiao Chun seine Geige verpfändet, um ein Geschenk für Lili zu kaufen...


Chen Kaige wurde 1952 in Peking geboren. Während der Kulturrevolution gehörte Chen Kaige zu den Roten Garden und kritisierte seinen eigenen Vater, einen bekannten Regisseur. Dies bereute er später zutiefst. 1968 wurde er nach Yunnan zum Arbeitseinsatz entsandt, wo er bis 1972 blieb. Nach dem Ende der Kulturrevolution, 1978, studierte er an der Pekinger Filmakademie und machte dort 1982 seinen Abschluß. Er gehört zusammen mit Zhang Yimou zu der so genannten "Fünften Generation" chinesischer Regisseure. Chen Kaige lebte einige Jahre im Ausland ist inzwischen aber nach China zurückgekehrt.

Als er zusammen mit Zhang Yimou zum Guangxi-Studio ging bedeutete das für ihn den Durchbruch. Die weite Entfernung des Filmbetriebs von Peking erlaubte ein freies Arbeiten und bot die Möglichkeit Neues auszuprobieren. Hier entstand zunächst 1984 der Film "Gelbe Erde". 1993 folgte der Film "Lebewohl, meine Konkubine" nach dem gleichnamigen Roman von Lilian Lee. Der Film erhielt zahlreiche europäische Preise (BAFTA, Goldene Palme in Cannes) und wurde für den Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" nominiert. 2002 drehte er den Film "Killing Me Softly" in Hollywood und im selben Jahr erschien "Xiaos Weg".

In seinem Buch "Kinder des Drachen", 1991, schrieb Chen Kaige über seine Jugend während der Kulturrevolution.

Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 03. Oktober 2012 in den Shop aufgenommen.