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Strittmatter, Kai: Atmen einstellen, bitte!

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Titel Atmen einstellen, bitte!
Autor Kai Strittmatter
Erscheinungsjahr 2001
Gattung Sachbuch, Reportagen
Typ gebunden, 11,7cm x 20,9cm
Zustand Neu
Sprache Deutsch
Übersetzung  
Seitenzahl  132
ISBN 978-3-854-52742-8
Verlag Picus Lesereisen
Abbildungen keine

Pekinger Himmelsstürze - Reportagen aus Peking

Kai Strittmatter berichtet aus einer Stadt, die nicht nur den Besucher, sondern oft genug auch ihre Bewohner verwirrt. In Peking trifft altes Denken auf neue Freiheiten. Das quietscht und knirscht, und manchmal kracht es ganz herzerfrischend.

Wenn der 19-jährige Xiao Rong plötzlich eines Morgens mit einem Irokesenschnitt aufwacht, sich einen E-Bass umhängt und vor Fäuste schwingenden Nachbarn zu einer neuen Revolution aufspielt. Wenn Professor Liu Dalin sein Volk nach Jahrzehnten amtlich verordneter Prüderie mit seinem Erotikmuseum die sexuelle Befreiung lehrt. Wenn alte Damen morgens früh in den Park huschen und lieber charismatischen Qigong-Meistern lauschen als langweiligen Parteisekretären.

Der Kommunismus ist tot, die Kommunistische Partei aber lebt – und noch immer kommen viele unter ihre Räder. Allen voran das alte Peking selbst und die Menschen, die tapfer für seinen Erhalt kämpfen.

Bei all dem rasanten Wandel bleiben sich die Chinesen in vielem treu: Noch immer haben sie Millionen Fahrräder und nur eine einzige Fahrradlampe, noch immer verwechseln manche die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Arten mit einer besonders exquisiten Speisekarte und noch immer lieben sie eine Sache mehr als alles andere: Krach.

 


Kai Strittmatter studierte Sinologie an der Universität München mit Studienaufenthalten in Xian, China, und Taipeh, Taiwan. Für die Süddeutsche Zeitung war er ab acht Jahre lang bis 2005 Korrespondent in Peking. Nach einem Einsatz als Auslandskorrespondent in Istanbul ging er 2012 wieder als Korrespondent der SZ nach Peking.

Er veröffentlichte mehrere Bücher zum Thema China: "Atmen einstellen, bitte! Pekinger Himmelsstürze" (2001), "Vorwärts, Genossen! Chinesische Sternenfischer" (2003), "Vorsicht, Kopf einziehen! Hongkonger Glücksritter" (2005) und "Gebrauchsanweisung für China" (2008).

2014 erhielt Kai Strittmatter den Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis, in der Kategorie "Reportage/Essay/Analyse".

 

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Diesen Artikel haben wir am Montag, 21. Dezember 2015 in den Shop aufgenommen.