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Ba Jin: Gedanken unter der Zeit

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Titel Gedanken unter der Zeit
Autor Ba Jin
Erscheinungsjahr 1985
Gattung Belletristik, Essays, Erinnerungen
Typ kartoniert
Zustand gebraucht, gut erhalten
Sprache Deutsch
Übersetzung Sabine Peschel aus dem Chinesischen
Seitenzahl  223
ISBN 3-424-00852-4
Verlag Diederichs Verlag
Abbildungen keine

Ansichten, Erkundungen, Wahrheiten 1979 bis 1984

Als persönliche Kommentare zum Zeitgeschehen, als Erinnerungen, Impressionen, Satiren, Abrechnungen mit dem alten Regime und wache Aufnahme des Neuen, bezeugen diese "Gedanken" ein Schriftstellerleben in China: die Essay-Memoiren des weisen alten Ba Jin.

In seinen Erinnerungen und Moment-Aufnahmen der laufenden Ereignisse, die seit 1979 zunächst in einer Hongkonger Zeitung und dann in Form einzelner Essaybände erschienen sind, mahnt Ba Jin Chinas Intellektuelle, sich ihre moralische Integrität zu bewahren - oder sie wiederzugewinnen.

Er ist der einzige aus der "Großvater"- Generation, der von den jüngeren Autoren wegen seiner kompromißlosen Offenheit und Unerschrockenheit akzeptiert wird.

 


Ba Jin wurde 1904 unter dem Namen Li Yaotang in Chengdu, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan, als Sohn einer wohlhabenden Familie geboren. 1926 ging er zum Studium nach Frankreich. Nach seiner Rückkehr nach China im Jahre 1928 war Ba Jin ausschließlich als Schriftsteller tätig. Bei Gründung der Volksrepublik China im Jahre 1949 wurde Ba Jin von der neuen Führung freundlich aufgenommen. Erst 1967, zur Zeit der Kulturrevolution, wurde auch Ba Jin als "Konterrevolutionär" gebrandmarkt und erhielt Schreibverbot. Nach dem Tode Mao Zedongs und dem Sturz der "Viererbande" begann Ba Jins Alterskarriere. 1980 wurde er Präsident des chinesischen PEN-Zentrums. 2005 starb er in Shanghai.

Ba Jin gilt als einer der wichtigsten und meistgelesenen chinesischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Den literarischen Durchbruch brachte ihm sein weitgehend biografischer Roman "Die Familie". Das Buch ist der erste Band seiner Romantrilogie "Starke Strömungen", die zusammen mit der Trilogie "Liebe" in den 40er Jahren erschienen. In seinem späteren Schaffen verfasste er zahlreiche Essays über seine Erniedrigungen und Isolation in der Kulturrevolution, die unter dem Titel "Gedanken unter der Zeit" erschienen, sowie den Roman "Ein wunderschönes Augenpaar", der dem Andenken an seine Frau gewidmet ist, die in der Kluturrevolution ums Leben kam.

 

Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 21. Januar 2016 in den Shop aufgenommen.