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van Gulik, Robert: Wunder in Pu-Yang?

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Titel Wunder in Puyang?
Autor Robert van Gulik
Erscheinungsjahr  1985
Gattung Belletristik, Kriminalroman
Typ Taschenbuch
Zustand gebraucht, Gebrauchsspuren
Sprache Deutsch
Übersetzung Roland Schacht aus dem Englischen
Seitenzahl  285
ISBN 978-3-257-21382-4
Verlag Diogenes
Abbildungen 15 Illustrationen des Autors



Richter Di tritt sein Amt als Polizeirichter von Pu-yang an 

"Wunder in Puyang?" lässt uns Zeuge werden bei einem historischen Ereignis: dem Bruch zwischen dem Konfuzianismus, der eine weltverbundene Verantwortung lehrt und dem Buddhismus, der weltflüchtig das Nirwana sucht.

Ein Lustmord und sonderbare Vorkommnisse in einem alten Tempel beschäftigen Richter Di kurz nach seinem Amtsantritt und bringen ihn und seine Assistenten in Gefahr.

Kriminalfälle des Richters Di, alten chinesischen Originalquellen entnommen.

 


Robert van Gulik, geboren 1910 in den Niederlanden, war Diplomat im Fernen Osten, Sinologe, Maler und Schriftsteller. Er wuchs in Indonesien auf und lernte dort Chinesisch, Javanisch und Malaiisch. Nach Holland zurückgekehrt setzte er das Studium der chinesischen Sprache ab 1922 zunächst mit einem chinesischen Privatlehrer fort. Von 1929 bis 1934 studierte er an den Universitäten Leiden und Utrecht Indisches Recht sowie verschiedene asiatische Sprachen und promovierte zum Doktor der Literaturwissenschaften. Er arbeitete als Diplomat unter anderem in Japan, Ägypten, Indien, China, den USA und Malaysia. Am 24. September 1967 starb Robert van Gulik in Den Haag.

Neben veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten übersetzte Robert van Gulik den aus dem 18. Jahrhundert stammenden chinesischen Kriminalroman "Di gong qi an" - "Merkwürdige Kriminalfälle des Richter Di". Die Übersetzung war ein solcher Erfolg, dass van Gulik begann, eigene Romane über Richter Di zu schreiben.

Die Kriminalgeschichte hat in der chinesischen Literatur eine lange Tradition. Im Mittelpunkt steht dabei der Prozeß der endgültigen Aufklärung eines Falls auf Grund der klugen Kombinationsgabe eines unbestechlichen Richters.

Zu den Titeln mit Fällen des Richter Di gehören:
- Merkwürdige Kriminalfälle des Richter Di (dt. 1960) - vergriffen
- Tod im Roten Pavillon (dt. 1965) - vergriffen
- Nächtlicher Spuk im Mönchskloster (dt. 1990) - vergriffen
- Wunder in Pu-yang (dt. 1964) - vergriffen
- Der See von Han-yuan (dt. 1990) - vergriffen
- Geisterspuk in Peng-lai (dt. 1986) - vergriffen
- Nagelprobe in Pei-tscho (dt. 1990) - vergriffen
- Mord in Kanton (dt. 1988) - vergriffen
- Poeten und Mörder (dt. 1988) - vergriffen
- Der Affe und der Tiger (dt. 1988) - vergriffen
- Mord im Labyrinth (dt. 1966)
- Der Wandschirm aus rotem Lack (dt. 1990)
- Die Perle des Kaisers (dt. 1989)
- Mord nach Muster (dt. 1989)
- Das Phantom im Tempel (dt. 1989)
- Halskette und Kalebasse (dt. 1987)
- Richter Di bei der Arbeit (dt. 1990)

Van Gulik lässt, detaillierte Einblicke in soziale, wirtschaftliche und kulturelle Gegebenheiten in seine Romane einfließen. Er illustrierte sie selbst mit Zeichnungen im chinesischen Ming-Stil.