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Chang, Eileen: Das Reispflanzerlied

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Titel Das Reispflanzerlied
Autor Eileen Chang
Erscheinungsjahr  2009
Gattung Roman
Typ gebunden
Zustand Gebraucht - sehr gut erhalten
Sprache Deutsch
Übersetzung Susanne Hornfeck aus dem Englischen
Seitenzahl  222
ISBN 978-3-546-00431-2
Verlag claassen
Abbildungen keine
 


In ihrer Not wagen Dorfbewohner das Unmögliche, den Aufstand gegen die Machthaber - mit katastrophalen Folgen

China in den 50er Jahre: Der junge Bauer Jin'gen und seine Frau kämpfen ums Überleben, aber auch um ihre Hoffnung, die sie mit dem Aufbruch in den Kommunismus verbanden. Unversöhnlich prallen Staat und Individuum aufeinander, und es beginnt ein makabrer Totentanz. Eileen Chang erzählt einfühlsam und menschlich ein modernes Drama.

Seit der Bodenreform ist der Bauer Jin'gen sein eigener Herr, doch die Ernte reicht kaum, um ihn und seine Familie zu ernähren. Als der Landbevölkerung eine Sonderabgabe zugunsten der heldenhaften Soldatenfamilien aufgezwungen wird, steht ihre Existenz auf dem Spiel: Die Bauern werden elendig verhungern, wenn sie der Partei folgen - jener Partei, von der sie sich so viel erhofft hatten. In ihrer Not wagen die Dorfbewohner das Unmögliche, den Aufstand gegen die Machthaber - mit katastrophalen Folgen.

Eileen Chang gelingt die ergreifende Schilderung menschlicher Not im Angesicht eines unerbittlichen politischen Willens. Ihr Roman erzählt eine zeitlose Geschichte von Hunger, Leid und Tod, aber auch von Hoffnung und Liebe.

 

Eileen Chang (eigentlich Zhang Ailing) wurde 1920 als Zhang Ailing in Shanghai geboren. Ihr literarischer Ruhm begann im von Japan besetzten Shanghai. Durch ihre Erzählungen und Übersetzungen von z.B. Hemingway wurde sie in den 40er Jahren zu einem Star der Literaturszene. 1952 ging sie nach Hongkong, da ihre Texte nicht dem kommunistischen Literaturverständnis entsprachen. 1955 wanderte sie in die USA aus und veröffentlichte "Das Reispflanzerlied". Sie starb 1995 in Los Angeles.

Eileen Chang war zeit ihres Lebens bekannt für ihre Liebesgeschichten und -romane, die häufig auch seelische Abgründe und dunkle Seiten miteinbeziehen. Ihre in den USA geschriebenen Romane "The Fall of the Pagoda" und "The Book of Changes" fanden lange Zeit keinen Verlag und wurden posthum (2010) veröffentlicht.

In deutscher Übersetzung sind von ihr ""Das Reispflanzerlied" sowie die Erzählbande "Das goldene Joch" (2011) und "Gefahr und Begierde" (2008) erschienen.

Der Film "Gefahr und Begierde" des taiwanesischen Filmregisseur Ang Lee machte ihre Erzählkunst weltweit bekannt. Die Verfilmung ihrer Kurzgeschichte erhielt bei den Internationalen Filmfestspiele von Venedig 2007 den Goldenen Löwen.

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